Kategorie-Archiv: I. Männer

KSV verspielt Sieg in der letzten Sekunde

Rostocker FC II – Kröpeliner SV 3:3 (1:3)

Von Jan Gehrmann
Beide Teams waren vor dieser Begegnung „eigentlich“ gerettet. Nach ihren Siegen in der Vorwoche fehlte beiden nur noch „rechnerische Bestätigung“
Die Kröpeliner spielten von Beginn an nach vorne. Leider fehlte in diesem Satz das Adjektiv “vogelwild“ hinter dem „an“.
So fing sich der KSV nach 6 Minuten einen bösen Konter, den der Gastgeber zum 1:0 vollendete. In der Folgezeit spielten die Kröpeliner wesentlich konzentrierter und übernahmen das Heft des Handelns. Über die nun funktionierende Spielkultur, baute der KSV seine Angriffe von Hinten nach Vorne auf.
Thielert hob den Ball, nach einer Hausburgvorlage, über den Torwart hinein zum 1:1. Kurz darauf als das Spielgerät über Höniger und Gehrmann zu Thielert kam, flankte jener in den Strafraum, wo Hausburg per Kopf auf Brüsehaver zurücklegte. Der Kapitän der Zweiten Mannschaft traf dann per Rechtsschuss sogar zur Führung. Kurz darauf wurde es hektisch. Nach einem Pressschlag mit Beteiligung von Hausburg, gelang der Ball zu Gehrmann, der Thielert alleine aufs Tor schickte. Doch Schiedsrichter Dietmar Züge unterbrach die Partie vorher. Nach kurzer Hektik entschied er auf Foulspiel welches er beim vorher angesprochenen Pressschlag sah. Während die Rostocker noch reklamierten, führte Wähnke den Freistoß auf Anweisung von Kapitän Blödorn schnell aus. Brüsehaver startete durch und verwandelte sensationell zum 3:1.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der Gastgeber wesentlich aggressiver und ließ den KSV nicht mehr so einfach gewähren. Die Kröpeliner bekamen nun arge Probleme, konnten die RFC- Angriffe aber anfangs noch erfolgreich abwehren. Nach vorne traten die Kröpeliner kaum noch in Erscheinung. So dauerte es bis zur 72. Minute ehe dem RFC der Anschlusstreffer gelang. Der Druck wurde nun zunehmend größer. Und in der 93. Minute wurden die Bemühungen des RFC mit dem 3:3 belohnt.
Beide Teams, dominierten je eine Halbzeit und trennen sich so verdient unentschieden. Da mit diesem Resultat beide Teams den Klassenerhalt perfekt gemacht hatten, sah man größtenteils fröhliche Gesichter.

Hausburg- Elf gelingt lang ersehnter Heimsieg

Kröpeliner SV 47 – SSV Satow 4:0 (1:0)

Von Jan Gehrmann

Was prasste in dieser Woche nicht alles über die KSV Mannschaft. Nach der schwachen Leistung in Rövershagen inklusive Niederlage, summierten sich die Ausfälle in der Truppe auf 11 Spieler. So halfen Spieler der Zweiten Männermannschaft einen ordentlichen Trainings-, und Spielbetrieb aufrecht zu halten. Denn die Bedeutung dieses Spiels war jedem Vereinsmitglied bewusst.
Die im Kalenderjahr 2014 noch sieglosen Kröpeliner begannen verhalten. Die Gäste räumten den 47ern weite Teile des Spielfeldes ein und lauerten auf Konter. Diese blieben aber aus. Ähnlich wie Chancen des KSV. Zu oft wurde zu Beginn mit hohen Bällen gearbeitet. Mit diesen Bällen hatte die SSV Defensive aber keine Probleme. Lediglich Kopfbälle von Frehse sorgten für Gefahr. Erst ab der 25. Minute kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Torschüsse von Brüsehaver und Gehrmann verpufften aber. Das 1:0 denn in der 32. Minute. Thielert zieht von der rechten Seite bis zu Grundlinie und legt auf Gehrmann zurück, dessen Versuch landet bei Leipacher der im fallen zur Führung traf. Kurz darauf hatte Thielert die Chance zum nachzulegen, doch er scheiterte am Außennetz. Auch Wähnke`s Hereingabe fand keinem Abnehmer. Zum Ende der ersten Hälfte hatte der KSV seine beste Phase und totale Kontrolle über das Spiel.
Nach der Pause konnten die Kröpeliner den Schwung nicht ganz mitnehmen. Die Partie wirkte ziemlich zerfahren. In einer Phase wo der SSV etwas aufkam, konnten die Schusterstädter prompt kontern. Leipacher passte einen abgefangen Ball von Höhe der Mittellinie auf den durchgestarteten Thielert der auf den Satower Kasten zulief und die Nerven behielt- 2:0. Das Spiel schien entschieden, zeigte sich der SSV doch bislang nicht in der Lage gefährlich vor das KSV Tor zu gelangen. Nach einem Pass von Gehrmann scheiterte Brüsehaver von der Strafraumkante. Das 3:0 dann per Freistoß. Wähnke drischt aus 25 den Ball aufs Tor, SSV Schlußmann Schulz lässt den Ball prallen, und Gehrmann trifft im Fallen per Dropkick zum 3:0. Der Torschütze wurde in der Folge 2mal im Strafraum unfair zur Fall gebracht, ohne dass der ansonsten gut pfeifende Schiedsrichter Kröger auf Elfmeter entschied. Auch Thielert verpasste es nachzulegen, indem er selber abschloss und nicht den besser stehenden Frehse bediente. Denn Schlusspunkt werden wohl die wenigsten der anwesenden vergessen. Einen Abschlag von Tormann Thomas Götz landete, einmal aufprallend, im Tor seines Gegenübers. An ein Tor aus 90 Metern konnte sich keiner der 50 Zuschauer erinnern. Somit hat Thomas Götz seinen Platz in der KSV Historie wohl sicher. Das war auch der Schlusspunkt eines fairen Derbys indem Kröpelin verdient die wichtigen drei Punkte einheimst.

KSV ist mitten drin im Abstiegskampf

von Jan Gehrmann

SV Rövershagen 47- Kröpeliner SV 47 2:0 (1:0)

Das Spiel zwischen den beiden 47ern begann verhalten. Mit ihrer ersten richtigen Chance gehen die Rövershäger in Führung. Ein verlängerter Freistoß von Denz landete über den Kopf von Marc Damrath schlussendlich im Tor des KSV. Anschließend kontrollierte der Gastgeber das Spielgesehen und ließ Ball und Gegner laufen. Folgerichtig kam der SVR auch zu weiteren Chancen. Eine davon konnte Gehrmann im 5m- Raum für den schon geschlagenen Keeper Götz retten.
In der Offensive blieb der KSV weiterhin äußerst blas. Vom geordneten Spielaufbau war nix zu sehen, und auch sonst blieb der Gast einiges schuldig. Phillip Schimnik hatte kurz vor der Pause noch 2 Gelegenheiten den Spielstand auf den Kopf zu stellen. Zuerst scheitert er nach Vorlage von Leipacher per Flachschuss und anschließend freistehend aus 5m per Kopfball.
Nach der Pause konnte der KSV den Trend bestätigen und kam 2mal gefährlich in den Strafraum. 2mal allerdings wurden potenziell gute Chancen mangelhaft ausgespielt. Ein Makel der sich leider durch die ganze Rückrunde zieht.
Nach einem Ballverlust im Mittelfeld gelang der Ball auf die linke Seite zum Rövershäger Maik Hentschel der den Ball aus 25m kunstvoll ins Gästetor traf.
Die Gäste versuchten es dann mit der Brechstange und hatten dabei wenig Erfolg. Die Gastgeber überließen den Kröpelinern das Mittelfeld und verlagerten ihr Spiel aufs Kontern. Einzig Debütant Rico Matthews war es vorbehalten mit einem Lattentreffer nochmals für Gefahr zu sorgen.
Die Hausburg- Elf verspielte damit eine große Chance sich von unten abzusetzen. So steckt man nun mitten drin im Schlamassel. Wenn der SSV Satow am Samstag nach Kröpelin kommt, muss man sich definitiv von seiner besseren Seite zeigen.

KSV 2014 weiter sieglos

Kröpeliner SV – UFC Arminia Rostock 0:0

(Von Jan Gehrmann)
Es hat sicherlich schon mal mehr Spaß gemacht, Spiele des KSV 47 Revue passieren lassen bzw. Spielberichte darüber zu schreiben. Wieder verpassten die Hausburg Schützlinge trotz einer Vielzahl von Möglichkeiten einen eigenen Torerfolg. Somit steht das eigene Torkonto in der Rückrunde weiterhin bei 2 Treffern in 6 Spielen.
Doch von vorne. Die Gäste vom UFC standen von Beginn an sehr tief und hatten keinerlei Interesse aktiv am Spielgeschehen teil zu haben. Die Gastgeber konnten so bis zum Mittellinie ungestört kombinieren, verpassten es aber zunächst aus dem eigenen Ballbesitz Kapital zu schlagen. Gefährlich wurden vorerst nur die Gäste, die bei ihren Kontern viel Tempo aufnahmen, es aber verpassten das Spielgerät auf das Tor von Schlussmann Götz zu bringen.
Der KSV konnte noch mit Abschlüssen von Wähnke und Gehrmann aufwarten, die aber auch keine große Gefahr brachten. Einziger Aufreger bis zur Pause war ein Abseitstor von Hausburg welches korrekterweise abgepfiffen wurde.
Nach der Pause entfalteten die Kröpeliner mehr Druck und schnürten die Rostocker vor ihrem eigenen Strafraum ein. Doch viele Flanken verpufften aufgrund der Lufthoheit der Gäste. Gefährlich wurde es wenn der Ball unten blieb. So verzog Gehrmann freistehend aus 20m klar und hatte auch kurze Zeit später kein Glück als seine flache Hereingabe durch einen Abwehrspieler an die Latte abgefälscht wird. Etwas mehr Glück hätte auch Leipacher gebraucht, dessen Versuch an den Pfosten prallte. Eine letzte große Chance hatte Höniger dessen Direktabnahme glänzend pariert wurde. Von den Gästen kam nix mehr aufs KSV- Tor. So blieb es Schlußendlich beim enttäuschenden 0:0.

KSV weiter sieglos im Jahr 2014

SG Warnow Papendorf- Kröpeliner SV 47 1:0 (1:0)

von Jan Gehrmann

Auch im 5.ten Spiel 2014 war es den Kröpelinern vorbehalten einen Sieg einzufahren. Nach 90 intensiven Minuten blieben die Schusterstädter wieder ohne eigenes Tor und auch ohne Punkte.
Bei starkem Seitenwind war auf beiden Seiten entsprechende Konzentration gefordert. Das konnten die Gäste in der ersten Halbzeit besser umsetzen. Der Ball lief recht ansprechend durch die eigenen Reihen und konnte so des Öfteren in die Papendorfer Hälfte gespielt werden. Hier allerdings fehlte es leider an der letzten Fortune oder es wurden schlicht die falschen Entscheidungen getroffen. So blieb ein Freistoß aus 16m von Gehrmann die einzige Chance bei der sich der Papendorfer Torwart strecken musste. Einziger Wehrmutstropfen der 1. Halbzeit war die 31. Minute in der die Gäste das Spielgerät nicht klären konnten und eine Flanke im Fünfmeterraum mit Memsah Enock einen Abnehmer fand. Mit ihrer ersten einzigen Chance stellte die SG den Spielverlauf so ziemlich auf den Kopf.
Im Anschluß blieben die Kröpeliner am Drücker wenn auch weiterhin die ganz großen Möglichkeiten fehlten. Auch nach der Pause blieb es das gleiche Bild. Beide Mannschaften schenkten sich nix, lieferten sich eine Reihe an intensiven Zweikämpfen. Als Leipacher nach einer Flanke von rechts zum Abschluß kommt, hätte die Partie noch interesanter werden können. Doch der Torwart parierte. Weitere Chancen dann meistens durch Standartsituationen. Doch auch hier fehlte es an den ganz großen Chancen. Eine letzte Möglichkeit hatte wiederum Gehrmann mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze. Doch auch dieser Schuss landete knapp neben dem Kasten. Einen Papendorfer Torschuss in der zweiten Hälfte suchte man vergebens. Nach der Führung konzentrierten sich die Papendorfer Bemühungen auf die Defensive welche über 90 Minuten sattelfest zeigte.

Der KSV mit: Götz – Mönk, Blödorn, Johannisson – Hausburg – Schimnick, Höniger (75. Kords), Gehrmann (V), Schäfer (65. Wähnke), Leipacher, Rönnfeldt

KSV lässt zwei Punkte liegen

Im ersten Heimspiel des Jahres 2014 wollte der KSV das Auftakt-1:2 gegen den FSV Kritzmow vergessen machen. Dementsprechend konzentriert ging die Hausburg-Elf gegen die Grashoppers aus Gelbensande ins Spiel. Man war über die Spielstärke des Gegners aus dem Hinspiel gewarnt und so versuchten die Kröpeliner ihrerseits dem Stempel der Partie aufzudrücken.

Die Systemumstellung beim KSV machte sich früh bemerkbar. Die Defensive stand sehr gut, die Angriffe wurden konsequent über die Außen vorgetragen. In den ersten 15 Minuten hatte Hausburg alleine dreimal die Möglichkeit zur Führung. Fernschuss eins verfehlte den langen Pfosten nur knapp, der zweite kurz darauf knallte an den Innenpfosten des Winkels und leider wieder aus dem Tor. Die dritte Möglichkeit hatte der Spielertrainer nach einem Thielert-Freistoß, aber hier vergab er aus 6 Metern kläglich. Erinnerungen am Hinspiel wurden wach, wo auch der KSV die ersten Chancen hatte, diese aber nicht nutzte.

Die Gäste kamen in Halbzeit 1 auch zweimal gefährlich vor das Tor der Schusterstädter. Eine Eingabe von außen klärte Hausburg einen Meter vor der Linie über das Tor zur Ecke, bei einem Kopfball war der Gästestürmer zu sehr über den gewährten Freiraum überrascht.
Die besseren Möglichkeiten hatte aber weiterhin der KSV, auch weil sie absolute Kontrolle über das Spiel hatten. Die Mannschaftsteile harmonierten sehr gut miteinander und die Kommunikation auf dem Platz stimmte. Weitere Möglichkeiten gab es durch Höniger (nach einem Thielert-Freistoss), welche aber auf Grund Abseits zurückgepfiffen wurde. Allgemein war die Fahne der Assistenten im gesamten Spiel sehr oft und schnell oben, wobei man nicht mit jeder Entscheidung unbedingt mitgegangen ist.
Auch Leipacher hatte zwei sehr gute Möglichkeiten, um den KSV in Führung zu schießen, aber auch die wurden nicht genutzt.

Kurz vor dem Seitenwechsel dann das erlösende 1:0 durch Jan Rönnfeldt. Nach einem Einwurf schaltete Jan Gehrmann schnell, spielt den Ball mit dem Außenrist von links in den Strafraum, wo Rönnfeldt mustergültig einläuft und schulmäßig zum 1:0 einnickt.
Unmittelbar danach tankt sich Gehrmann auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch, spielt quer jedoch wird Leipacher entscheidend beim einschieben gestört, so dass es beim 1:0 zur Halbzeit blieb.
Als Trainer kannst bis auf die vergebenen Chancen und der kleinen Schlafeinlage Mitte der ersten Halbzeit nicht viel ansprechen, denn es lief nahezu perfekt, auch wenn man mit dieser Beschreibung vorsichtig sein muss.

Also weiter gings. Die Hoppers nun etwas organisierter und williger, am Spiel teilnehmen zu wollen. Allerdings verteidigte der KSV weiterhin sehr gut. Auch wurde nach Ballgewinn schnell umgeschaltet, allerdings fehlte weiterhin die Konzentration beim Abschluss. Die Möglichkeiten wurden zu fahrlässig vergeben bzw. hob der Assistent die Fahne. Die Gäste wurden auch langsam bei den Standards gefährlicher, aber noch hielt Keeper Götz die 0 fest.
Der KSV vergab Konter um Konter und als Mönk das erlösende 2:0 erzielte, pfiff der Schiedsrichter (zurecht) die Aktion im 5 Meter Raum ab, da der Keeper nach einem Rönnfeldt Schuss Die Hand im Nachsetzen auf dem Ball hatte. So „zitterte“ der KSV weiter und zum Ende hin schwanden die Kräfte etwas. Geklärte Bälle wurden nicht mehr gehalten und kamen postwendend zurück. Schwerstarbeit für die Defensive um Schümann, Mönk, Johannisson und Hausburg. Glück hatte der KSV, als der Schiedsrichter übersah, wie Schümann der Ball an die Hand sprang und nicht Elfmeter pfiff sowie als Hausburg auf der Linie einen Schuss von Tintjer abwehrte.

5 Minuten vor dem Ende klingelte es dann doch. Nach einer Ecke stimmte die Zuordnung nicht und Tintjer konnte am langen Pfosten den Ball seelenruhig annehmen und haut das Leder durch die Beine von Götz zum Ausgleich.
Fast wäre sogar noch das 1:2 gefallen, allerdings segelte Papenfuß knapp an der Flanke von außen vorbei.

So blieb es nach genau 90 Minuten beim 1:1. Für den KSV sicherlich zwei verlorene Punkte und unglücklich, allerdings nicht so unglücklich wie für die Hoppers im Hinspiel, als der KSV in letzter Sekunde ausglich.
Es wurde einfach das 2:0 versäumt. Mit dem Spiel kann man als Trainer sehr zufrieden sein, bis auf das Ergebnis halt und das zählt nun mal im Ergebnissport Fußball.

Torfolge:
1:0 Rönnfeldt (43. / Gehrmann)
1:1 Tintjer (85.)

Der KSV mit: Götz – Mönk. Schümann, Johannisson, Hausburg, Thielert, Höniger (V), Gehrmann, Schäfer (65. Wähnke), Rönnfeldt (V), Leipacher (76. Schimnick)

Kader: Kords, R. Schulz

Kröpelin verliert Windlotterie

Trotz guter Voraussetzungen in Halbzeit zwei setzt es eine Auftaktniederlage zur Rückrunde / Comeback für Kords und Knüppel

Nach fast 3 Monaten war es endlich wieder soweit: Der Ball in der Landesklasse rollt wieder.
Sah man allerdings am Samstag nach dem Aufstehen aus dem Fenster wurde die Laune nicht gerade besser: Es stürmte über die Fußballplätze und Wind ist ein Faktor, welcher einen hohen Einfluss auf ein Fußballspiel haben kann.

Trotz dieser äußeren Einflüsse sollten alle heiß sein auf das erste Spiel. Die Vorbereitung war kurz, aber intensiv und mit Kritzmow wartete gleich ein Brocken auf den KSV.
Trotz einiger, auch kurzfristiger, Ausfälle bekamen die Kröpeliner eine schlagfertige Truppe zusammen. Thomas Michel und Tobias Gustke aus dem Kader der II. Männer unterstützen die „Erste“.
Dann ging es los, die Seitenwahl gewann der KSV, entschied sich zunächst gegen den Wind zu spielen.
Ab der ersten Minute war der KSV, insbesondere windbedingt, in der eigenen Hälfte gefangen. An ein konstruktives Spiel war nicht zu denken, zu stark blies der Wind. Aber das positive: Beide Teams mussten damit umgehen. Denn auch Kritzmow hatte seine Probleme mit dem Wind. Viele Bälle wurden einfach immer länger und landeten im Aus. Es gab viele Spielunterbrechungen durch Ausball, was keinen Spielfluss zustande kommen ließ.
In der 10. Minute dann aber Jubel. Bei einem gefühlvollen Ball zwischen Torwart und Abwehrreihe agierten die KSV-Akteure zu unentschlossen, der Kritzmower Spieler Reiko Hoeft lässt sich nicht zweimal bitten, sprintet dazwischen und markiert das 1:0.

Dass es keine einfache Halbzeit wird, war durch den Wind und die Stärke des Gegners den KSV-Kickern bewusst, jedoch war dieser Rückstand zu einfach in der Entstehung.
Der KSV versuchte indes, Nadelstiche zu setzen. Die wenigen Möglichkeiten wurden aber praktisch „vom Winde“ verweht. Thielert versuchte immer wieder die diagonalen Pässe auf die Spitzen, aber meistens kam der Ball nicht an. Die Offensive war auch kaum präsent in der ersten Halbzeit. Gewonnene Bälle wurden schnell wieder verloren, bzw. es fehlte der direkte Zug zum Tor. Auch ein Ball mal halten und den nachrückenden Spielern zu übergeben, war nicht ersichtlich.
Kritzmow machte weiterhin Druck ohne aber wirklich gefährlich zu werden, denn die KSV-Defensive arbeitet viel, stimmte sich ab und machte die Räume eng.
In der 30. Minute dann aber doch das 2:0. Einen Einwurf in den Strafraum des KSV konnte nicht entscheidend geklärt werden, den 2. Ball blockte Schäfer noch ab, aber gegen den von Mönk abgefälschten Kullerball von Kritzmow Kicker Daniel Hoffmann waren alle machtlos.

Wie würde der KSV reagieren? Erst mal gar nicht, denn kurz darauf hatte der Gastgeber sogar die Riesenmöglichkeit zum 3:0. Vergab sie aber.
So kam der KSV fast mit dem Halbzeitpfiff zurück. Einen Freistoß von der rechten Seite schlägt Thielert perfekt auf den einlaufenden Hausburg, der das Leder wuchtig per Kopf versenkt. Kurz danach sogar die Möglichkeit zum Ausgleich, aber Gehrmann bleibt beim 1 gegen 1 gegen den letzten Verteidiger hängen und kommt nicht zum Abschluss.

Comeback I: Nach fast 2 Jahren wieder für den KSV auf dem Platz

Comeback I:
Nach fast 2 Jahren wieder für den KSV auf dem Platz

So ging es mit dem 1:2 in die Kabine und die Vorteile lagen jetzt eigentlich beim KSV.
Und dieser Begann druckvoll. Kurz nach Wiederanpfiff setzte Gehrmann einen Kopfball aufs Tor, allerdings mit zu wenig Druck. Nun waren die Kritzmower in der Defensive stark gefordert, aber schon früh zeigte sich, das dem KSV die spielerischen Mittel fehlten, um sich entscheidend in Szene zu setzen. Nach 10 Minuten Anfangseuphorie verflachte das Spiel mehr und mehr. Dann eine Schrecksekunde. Nach einem Zweikampf mit eigentlich fairen Tackling blieb Kritzmow Neuzugang Patrick Schumann schreiend liegen. Er musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden. Wie sich später herausstellte, war das Wadenbein gebrochen und das Innenband durch. Eine OP erfolgte noch am Spieltag. Wir wünschen dem Spieler alles erdenklich Gute und eine schnelle Genesung.
Die gastgebenden Spieler verdauten diesen Schock gut, denn sie verlagerten sich auf das Kontern und dies sehr vielversprechend. Keeper Götz hielt sein Team mit 3 sehr guten Paraden im Spiel. Der KSV hingegen konnte bis dato nur noch einmal gefährlich werden: Nach einer endlich mal gut gespielten Kombination erwischt Hausburg die Gehrmann-Flanke mit der Schulter anstatt des Kopfes, so das der Ball leichte Beute für den Keeper wurde.

Man sah also, wenn man spielt, geht was. Jedoch war dies die letzte gefährliche Aktion im Spiel. Die Stürmer wurden einfach nicht vom Mittelfeld eingesetzt. Es erfolgte nicht ein Schuss aus der zweiten Reihe bei Rückenwind. So ist es natürlich schwer, ein Tor zu erzielen.
Symptomatisch für das Spiel: Als der Schiedsrichter 3 Minuten Nachspielzeit anzeigte, vertändelten die KSV Kicker das Spielgerät im Mittelfeld mehrfach, anstatt die „Brechstange“ rauszuholen um zumindest in die Nähe des Tore zu kommen.

Comeback II: Nach überstandener Meniskus-OP die ersten Minuten auf dem Platz

Comeback II:
Nach überstandener Meniskus-OP  die ersten Minuten auf dem Platz

Die letzte Aktion war dann ein Freistoß für den KSV. Alle Spieler rückten auf, um eventuell den „Lucky-Punch“ zu setzen. Aber anstatt den Ball in den Strafraum zu bringen, wurde dieser direkt getreten und verfehlte sein Ziel deutlich.

So blieb es beim bitteren 1:2 aus KSV-Sicht. Eine völlig vermeidbare Niederlage. Glückwunsch an Kritzmow und Trainer Toni Leske, sie erkämpften sich den Sieg redlich und anhand der Chancen war dieser auch nicht unverdient.
Aber es gab auch etwas Erfreuliches: Nach fast 2 Jahren gab Sebastian Knüppel sein Comeback in der I. Männer-mannschaft, ebenso wie Sebastian Kords nach seiner Meniskus-OP. Wir hoffen ihr bleibt gesund und man sieht Euch jetzt wieder öfter auf dem Platz!

Torfolge:
1:0 Hoeft (10´)
2:0 Hoffmann (30´)
2:1 Hausburg (45´/ Thielert)

Der KSV mit: Götz – Mönk, Blödorn, Johannisson, Höniger, Hausburg, Thielert (85. Kords), Gehrmann, Wähnke, leipacher (69. Knüppel (V)), Schäfer (76. Michel)

KSV mit Platz 5. beim Budenzauber des Doberaner FC II

Am Freitag nahm der Kröpeliner SV an seinem letzten Turnier der Wintersaison teil. Die Kröpeliner folgten der Einladung des Doberaner FC II im Rahmen des 4. Budenzaubers.
Die Auslosung der Staffeln ergab eine „Derby-Gruppe“, denn neben dem KSV spielten in der Gruppe B der SV Reinshagen, der Doberaner FC II und der FSV Kühlungsborn II (Titelverteidiger). In der Gruppe A spielten der TSV Nord-Ost Rostock, die Grashoppers aus Gelbensande, der Osteinbecker SV II (Hamburg) sowie TSV Einheit Tessin.
Weiterlesen

Hausi´s Dream Team scheitert knapp – der Doberaner FC verteidigt den Titel

6 Sekunden standen noch auf die Uhr, alles deutete auf ein Penalty-Schießen im Finale zwischen dem Titelverteidiger Doberaner FC und „Hausi´s Dream-Team“ hin. Die Führung von Andre Grenz konnte Eddy Bormann klassisch mit der Pike ausgleichen.
Doch eben genau 6 Sekunden vor Ende knallt DFC Neuzugang Christian Urgast das Leder nach einer Ecke unter die Latte ins Netz und besiegelte somit den Sieg für sein Team.
Dramatischer hätte das Turnier nicht ausgehen können.
Weiterlesen

Statistik Hinrunde Saison 2013/2014

Insgesamt fanden mit Spielen 59 „Treffen“ statt. Die Trainer Hausburg (50 anwesend/84,75%) und Schütze (49/83,05%) führen die Beteiligung an, was sich aber auch so gehört. Von den Spielern nähme Jan Wähnke (49/83,05%) am meisten teil. Dahinter folgen Sebastian Leipacher (45/76,27%) und Benjamin Sager (40/67,80%). Der Durchschnitt aller lag bei 30/48,88%. Über diesem liegen insgesamt 9 Spieler. (Zu den bereits genannten gesellen sich noch die Sportfreunde Götz, Höniger, Blödorn und Mönk dazu). Insgesamt nahmen 38 Spieler das Training an. In den Spielen der I. Männer kamen insgesamt 24 Spieler zum Einsatz. Der jüngste Spieler war Franz Batke (18), der älteste Tino Abshagen (38).
Jan Wähnke ist der einzige Spieler, der alle Minuten in der Hinrunde auf dem Platz war (13 Spiele / 1170 Minuten). Es folgen Florian Thielert (13/1089) und Robert Schulz (13/951).
Die „Einwechselkönige“ sind Christopher Schäfer und Jan Gehrmann (je 3), am häufigsten ausgewechselt wurden Sebastian Leipacher und Robert Schulz (je 5 mal).
Am treffsichersten war Toni Beyer, welcher im 7 Spielen 6 mal netzte (Quote 0,86!!). Es folgt Mathias Hausburg (11/4) und jeweils 3 Spieler mit 2 Treffern: Jan Rönnfeldt (4/2), Florian Thielert (13/2) und Sebastian Leipacher (9/2).
Insgesamt erzielten 8 Spieler die bisherigen 17 Treffer bei zwei Eigentoren durch die Gegner.
In der gelben Karten Statistik „führt“ Hannes Höniger zusammen mit Mathias Hausburg (jeweils 3). Die restlichen 15 Karten verteilen sich auf 10 Spieler. Einen Platzverweis erhielten die Kröpeliner nicht.
Mit 13 Gegentreffern stellt der KSV die beste Defensive der Liga mit dem PSV Rostock und konnte 4 mal zu Null spielen. In der Offensive blieben die Mühlenkicker 2 mal ohne Torerfolg.
Der höchste Heimsieg war das 5:1 gegen SV Klein Belitz am 7. Spieltag. Der höchste (und bisher einzige) Auswärtssieg gelang am 12. Spieltag beim FSV Bentwisch (0:2). Die höchste (und bisher einzige) Heimniederlage gab es gegen den Doberaner FC (1:2) am 3. Spieltag, die höchste Auswärtsniederlage am 4. Spieltag beim PSV Rostock (1:2).
In der Heimtabelle liegt der KSV punktgleich mit PSV Rostock und SV Warnemünde auf Platz 3 mit 16 Punkten und 15:6 Toren. In der Auswärtstabelle rangiert das Team auf Platz 10 mit 5 Punkten und 6:7 Toren.
Von den insgesamt 13 Partien wurden 6 gewonnen, 3 Remis und 4 Niederlagen. Somit wurden 69,23% der Spiele NICHT verloren.