Geglückter Auftakt – Sieg gegen Benwtisch

Zum Auftakt der Rückrunde empfingen die Kröpeliner die Verbandsligareserve des FSV Bentwisch in der Schusterstadt.

Knapp 3,5 Monate nach dem letzten Spiel (0:1 gegen den Doberaner FC) lief die Kugel also wieder in Kröpelin.

Das Ziel war klar: Schaut man auf die Tabelle, steckt der KSV tief im Abstiegskampf. Was zählen sind Punkte und die sollten bereits heute eingefahren werden. Coach Hausburg gab aus, das die Saison bei „null“ losgeht und schwor das Team ein.

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Toni Beyer traf nicht nur 2:1 Führung, sondern rettet noch den Vorsprung auf der Linie….

Die Stimmung war gut und dies setzte sich bereits in den ersten Minuten der Partie um: Nach Standards von Wähnke (Ecken, Freistöße) brannte es lichterloh im Strafraum, aber Rectenwald und Beyer scheiterten am sehr gut parierenden Keeper. Nach 15 Minuten wurde die Partie ausgeglichen und Bentwisch nahm nun mehr am Spiel teil. Das Spiel lief nun meist zwischen den Strafräumen ab, die Defensivreihen standen gut. Einmal wurde es noch brenzlig, als Beyer eine Wähnke-Ecke durchlies und Schümann am langen Pfosten denkbar knapp verpasste.

Nach einem Standard dann fast das 1:0 für den Gast, als der Ball nicht „normal“ auf dem Platz sprang, aber Rune Krieg im Tor hellwach war.

Dann die 40. Minute: Schimnick, diesmal als Verteidiger agierend, fing den Ball ab und legte mustergültig auf Gehrmann auf, dieser überlupft den Torwart und schiebt lässig zur Führung ein. Auf Grund der besseren Möglichkeiten in Halbzeit eins nicht unverdient.

Mehr passierte nicht Halbzeit 1 und es ging mit der knappen Führung im Rücken in die Kabinen.

Und da schien der KSV auch noch ab der 46. Minute zu sein. Benwtisch kam stark aus den Katakomben und setzte die umgestellte KSV-Elf mächtig unter Druck. Abwehrchef Trost, welcher sich auch wieder von den ü35 zur Verfügung stellte, hatte viel Arbeit. Aber die Unordnung blieb und der KSV „bettelte“ förmlich um den Ausgleich. Dieser fiel dann in der 52. Minute nach einem Eckball, als Verteidiger Pieplow völlig unbedrängt zum 1:1 netzte.

Und der Gast blieb dran. Wieder nach einer Ecke wurde der Ball nicht richtig getroffen und Krieg schnappte sich die Kugel im letzten Moment.

Bange Minuten für den KSV, doch in der 62. Minute dann die zu dem Zeitpunkt erneute, diesmal aber überraschende Führung des KSV. Nach einer wunderschönen Kombination über Schümann, Gehrmann, Hausburg, Gehrmann flankte letztere den Ball in den Strafraum, Beyer läuft ein und nickt die Kugel über die Linie.

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Die Protagonsiten des 2. Tores: Hausburg, Beyer, Schümann und Gehrman (rote Trikots v.l.)

Dieses Tor gab wieder etwas Sicherheit. Höniger stopfte die Löcher im Mittelfeld und so langsam ergaben sich Konterchancen für den KSV. Noch waren keine zwingenden dabei.

Glück dann für die Kröpeliner, als Beyer nach einem schönen Spielzug der Gäste goldrichtig auf der Linie stand und für seinen bereits geschlagenen Keeper rettete.

So lief die Uhr zu Gunsten des KSV weiter runter und in der 89. Minute wurde Hausburg von Schümann geschickt und dieser machte den Deckel zum 3:1 drauf. Benwtisch spielte in der Situation auf das 2:2 und öffnete demnach die Defensive.

Dies war dann auch der Endstand, denn kurz danach pfiff der sehr umsichtig leitende Schiedsrichter Lefter Adhamidhi die wieder äußerst faire Partie ab. Der Jubel der KSV Kicker war natürlich groß.

Alle hingen sich rein, kämpften und wollten den Sieg. Dieser war auf Grund der Chancenverteilung nicht unverdient, aber über ein Remis hätte man sich nicht ebenfalls nicht beklagen dürfen.

Einen Dank an alle Spieler, welche auch auf ungewohnten Positionen eine sehr gute Partie ablieferten (Schimnick, Schümann) sowie an die 3 „Ausleihspieler“ Trost (ü35), Michel und Brüsehaver (II. Männer).

Einen Dank auch wie immer an Karsten Simon und seine äußerst Fair agierenden Truppe.

Nächste Woche geht es dann, sofern die Platzverhältnisse es zulassen, gegen die UFC Arminia Rostock im „Abstiegsduell“ erneut um Punkte…

Der KSV mit: Krieg – Mönk, Trost, Schimnick (V), Schümann, Höniger (V), Michel (70. Brüsehaver), Rectenwald (55. Hausburg), Wähnke, Beyer, Gehrmann

Torfolge:

1:0 Gehrmann (40./Schimnick)

1:1 Pieplow (52.)

2:1 Beyer (62./Gehrmann)

3:1 Hausburg (89./Schümann)

 

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