Niederlage beim Tabellenletzten

Am 10. Spieltag ging die Reise für die KSV-Elf zum Derby nach Satow. Der Gastgeber hatte nach den bisherigen 9 Partien 0 Punkte auf dem Konto und ziert das Tabellenende.

Coach Hausburg hatte bereits die ganze Woche ein mulmiges Gefühl bezüglich des Spiels und nach gespielten 93 Minuten sollte er Recht behalten.

In einem Derby sind die Platzierungen und vorherigen Ergebnisse schlichtweg egal. Es ist halt ein Derby.

Leider wurden die Vorgaben diesmal nicht umgesetzt und so waren die Gastgeber ab der ersten Minute aggressiver und bissiger in den Zweikämpfen und im Spiel. Der KSV verschob sich als Mannschaft zu behäbig und die Zweikampfführung war bis auf wenige Ausnahmen mangelhaft.

Das Satow aber ebenfalls von Nervosität geprägt war, zeigten die langen, unbeholfenen Bälle nach dem Motto: Hauptsache weg vom eigenen Tor. Der KSV verstand es nicht, die verunsicherten Satower unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen.

Immer wieder wurde anstatt dem Paß der Zweikampf gesucht und hier hatte der Tabellenletzte eindeutige Vorteile.

Lag es an der wenigen Vorbereitungszeit vor dem Spiel (Der KSV kam erst 40 Minuten vor Spielbeginn in die Kabine)? Lag es am Einsatz? War es Kopfsache? Waren es die Ausfälle?

Nein, es lag einzig allein an der Elf, welche auflief, alles gestanden Landesklassespieler.

Natürlich ist es Kopfsache, gegen den Tabellenletzten und es lag auch etwas Druck auf den Kröpeliner, den jeder erwartete einen Sieg.

Satow konnte jedoch auch nicht wirklich sich einen Vorteil an Chancen erarbeiten, nur einmal wurde es richtig brenzlig, als Baas und Eckbrett frei vor Götz auftauchten, jedoch die Möglichkeit kläglich vergeben wurde.

Eigentlich ein Weckruf, der aber am heutigen Tage nicht erhört wurde.

der KSV hingegen hatte kaum eine Möglichkeit, die bisherige „Schießbude“ der Liga ernsthaft in Gefahr zu bringen und zu blieb es beim 0:0 zur Halbzeit. das einzig bisher positive.

Es war klar, das alle eine Schippe drauflegen müssen, doch bereits nach 3 Minuten klingelte es im KSV-Kasten: Nach einem Einwurf war die Mitte „blank“, 3 Satower stürmten auf das KSV-Gehäuse zu, Paß auf rechts zu Küster und der zieht ins lange Ecke ab, Klärungsversuch noch von Hausburg, aber der Ball landet im Netz.

Wie wurde der KSV damit umgehen? Zeit war ja noch genug. Aber auch das Tor brachte nicht das erhoffte aufwecken. Satow nun mit der Führung im Rücken moralisch gestärkt.

Sie liefen und ackerten, kämpften. Tugenden die beim KSV heute fehlten.

Einen vermeintlichen Elfmeter für Satow wurde nicht gegeben, als Schimnick Küster leicht berührte, das Fallen jedoch zu theatralisch war.

Durch die Einwechslung von Tino Abshagen kam jedoch nochmal Schwung beim KSV rein. Auf einmal lief der Ball und verheißungsvolle Angriffe wurden gefahren. Nun kam die Satower Defensive in Bedrängnis. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergaben Hausburg und Schulz nach einem Thielert-Freistoß, als beide den Abpraller nicht verwerten konnten. In der Folgeaktion wurde dann Hausburg nicht ganz regelkonform im Strafraum vom Ball getrennt – ebenfalls kein Pfiff.

So lief die Zeit für den SSV und gegen den KSV. Ein, zwei Möglichkeiten ergaben sich noch im Ansatz für die Kröpeliner, aber auch Satow hätte bei besserer Ausspielung der Konter das entscheidende 2:0 erzielen können.

Nach den besagten 93 Minuten pfiff dann der Unparteiische die Partie ab und die Niederlage der Kröpeliner war besiegelt.

Das Satow irgendwann den ersten Sieg einfahren würde war klar, aber musste es ausgerechnet gegen uns sein?

Kommentar Hausburg: „Klar ist es enttäuschend, hier zu verlieren, aber Satow war heute einfach galliger auf den Sieg. Es hat heute kaum einer Normalform erreicht, solche Spiele gibt es. Wir machen einen Haken hinter das Spiel, denn dieses eine, schlechtere Spiel von 10 gespielten Spielen sei dem Team auch mal gegönnt, auch wenn wir alle natürlich nicht erfreut sind.

Wir spielen bisher eine gute Serie, daran ändert auch die heutige Niederlage nichts. Nächste Woche werden wir wieder ein anderes Gesicht zeigen. Glückwunsch an Satow!“

Torfolge: 1:0 Küster (48.)

Der KSV mit: Götz – Mönk, Schümann, Schimnick, Hausburg (V), Hermann (V / 68. T. Abshagen), Wähnke, Thielert, Gehrmann (V), Leipacher (83. Steinmüller), Schulz (83. Schäfer)

 

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