KSV unterliegt dem Landesligisten Kühlungsborn

Nach den Absagen der Vorwoche rollte auch bei den KSV-Kickern endlich der Ball in der Vorbereitung. Die Mühlenkicker gastierten beim FSV Kühlunsgborn bei besten Bedingungen auf dem Kunstrasen auf dem Sportplatz West.

Das letze Spiel gegen den Gastgeber haben die Mühlenkicker in schlechter Erinnerung, verlor man doch in der damaligen Abstiegssaison mit 0:5 gegen den heutigen Gegner.

Und die Vorzeichen schienen ähnlich. Eine Liga und Unterschied und etliche Personalsorgen „quälten“ den KSV vor Beginn des Spiels. So konnte kurzfristig mit Tino Brüsehaver noch ein 13er Mann organisiert werden, denn konditionell wurde es gegen den spielstarken Gegner eine Mamutaufgabe.

 

Allerdings, was hatten die Mühlenkicker zu verlieren? Nichts. Auch Coach Hausburg war das Ergebnis völlig egal. Wichtig war die Bewegung und Spielpraxis. Mit dem heutigen Gegner braucht man sich nicht zu messen, sie haben vor Jahren den KSV in ALLEN Dingen überholt.

Abschiessen wollte man sich natürlich nicht lassen, wie es dem Gegner der Kühlungsborner in der Vorwoche (12:0 gegen Neukloster) erging.

Wenn man spielerisch unterlegen ist, muss halt ein hoher Kampf- und Laufaufwand an den Tag gelegt werden und das taten die Kröpeliner ab der 1. Minute.

Der Gastgeber wirkte spritziger und gedankenschneller, ohne jedoch bisher gefährlich vor das Tor zu kommen. Der 2:0 Rückstand nach 20 Minuten resultierte aus einem Freistoß, den Krieg noch parierte, jedoch die Abwehr beim nachsetzen schlief und einem berechtigten Elfmeter.

Der KSV bis dahin nicht chancenlos, so scheiterten Gehrmann und Kords knapp am Torerfolg.

Besser machte es Höniger, der nach gut einer halben Stunde ein Mißverständnis in der Abwehr nutze und eiskalt einnetzte.

Der FSV nun auch aus dem Spiel heraus gefährlich, vergab jedoch beste Möglichkeiten (Bormann (2), Uchytil).

Das 3:2 resultierte dann wieder nach einem unnötigen Standard. die Ecke wurde noch abgefangen, jedoch der 2. Ball nicht unterbunden und Schulz, ehemaliger KSV-Kicker, nutze dies zu seinem 2. Tor.

Dies war auch gleichzeitig der Halbzeitstand. Trainer Hausburg war nicht unzufrieden, sprach jedoch die gemachten Fehler an.

In Halbzeit 2 hatte der KSV den leichten Wind im Rücken und war nun besser in der Partie.

Die Abwehr des FSV wurde zugestellt, Höniger und Gehrmann „riegelten“ auf der 6 ab. So störte der KSV nun früher und unterband die Angriffe somit frühzeitig und provozierte leichte Ballverluste auf Seiten der Gastgeber. Auch war der Laufaufwand bei den Kröpelinern größer.

Balleroberungen wurden blitzschnell in eigene Angriffe umgewandelt. So schickte Beyer Hausburg auf Reisen, der nach 51 Wochen wieder an einem Spiel teilnehmen konnte, scheiterte jedoch am Torwart.

Nur 5 Minuten machte er es besser. Nach einem Gehrmann-Paß erlief sich der Stürmer den Ball, umkurvte den Ball und schon zum 3:2 ein.

Und der KSV blieb dran, lauerte auf Konter. Die Abwehr stand sicher, verschob sich gut. Keeper Krieg musste bis dahin nicht einen Ball parieren.

Nur einmal spielte der Gastgeber schnell und es wurde sofort gefährlich. Diesen blitzsauber vorgetragenen Angriff vollendet Niemann mit dem schönsten Treffer des Tages zum 4:2.

Aber auch danach hatte der KSV noch Möglichkeiten zur Ergebniskorrektur. Höniger legt allein auf den Torwart zulaufend uneigennützig auf Brüsehaver quer, doch dieser scheitert am Torwart und ein Tor von Hausburg wurde wegen vermeindlicher Abseitsstellung nicht gegeben.

So blieb es beim 2:4 aus Sicht des KSV. Dieser verkaufte sich gegen den haushohen Favoriten in einem sehr fair geführten Spiel stark.

Insbesondere der Laufaufwand war sehr hoch. Ein Sonderlob aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdienen sich Schimnick, welcher im Laufe der Partie immer stärker wurde und Höniger, welcher wieder Meter um Meter im Mittelfeld abspulte.

Ansonsten natürlich Respekt ans gesamte Team. Einsatz und Kampf stimmten, die beiden wichtigsten Komponenten, um auch in der Liga die unteren Regionen zu verlassen.

Einige Spieler setzen wieder eigene Maßstäbe, welche sie Spiel um Spiel bestätigen müssen.

Insgesamt sprach Hausburg von einem gelungen Auftakt seines Teams in die Rückrunde.

Der KSV mit: Krieg – Trost, Johannisson, Frehse. Höniger, Gehrmann, Wähnke, Schimnick, Beyer (60. Sager), hausburg, Kords (60. Brusehaver)

Schiedsrichter: Westendorf (souveräner Leiter einer fairen Partie)

Torfolge:

1:0 Bormann (10.)

2:0 I. Schulz (Elfmeter/18.)

3:0 I. Schulz (25.)

3:1 Höniger (28.)

3:2 Hausburg (58.)

4:2 Niemann (75.)

 

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