Landesklasse – der KSV bleibt dabei

Am 24. Spieltag kam es zu einem kleinen „Abstiegsendspiel“ für den KSV. Im Duell mit den ebenfalls noch bedrohten SV Rövershagen konnte der Gewinner der Partie sich den Sorgen des Abstiegs entledigen.

Nach 92 Minuten in einem äußerst fairen Duell verließ der KSV mit einem 3:1 Sieg den ziemlich aufgeweichten Platz in Rövershagen und kann zwar noch theoretisch absteigen, diese Gefahr liegt aber bei unter 0,1 %.

Doch bevor es zu diesem Ergebnis kam, mussten die Kröpeliner erst die Aufgabe in Rövershagen lösen. Der Gastgeber hatte durch eine phänomenale Serie in der Rückrunde viele wichtige Punkte gesammelt, verlor allerdings auch die letzten 3 Spiele. der KSV hingegen seit 4 Spielen ungeschlagen.

Die Konzentration musste ab der ersten Minute hochgehalten werden, um etwas Zählbares mitzunehmen. Der KSV dementsprechend von Beginn an hellwach, kam trotz der vielen Umstellungen sehr gut ins Spiel.

Der Gast aus Kröpelin drückte dem Spiel den Stempel auf und bestimmte demnach das Spiel. So ergaben sich erste Möglichkeiten durch Beyer und Rönnfeldt, welche (noch) nicht verwertet werden konnten.

So ab der 20. Minute schlich sich jedoch etwas der „Schlendrian“ im KSV Spiel ein. Die Ordnung stimmte teilweise in der Defensive nicht und die Bälle wurden nicht mehr konsequent geklärt. Aber in dieser Phase konnte Rövershagen zwar das Spiel ausgeglichen gestalten, allerdings wurde es kaum gefährlich vor dem Kasten der Kröpeliner. Auch war natürlich Rune Krieg sofort hellwach, wenn ein Ball in seine Richtung kam.

In der 32. Minute war es dann aber soweit. Eine Super-Gehrmann Ecke nickte der einlaufende Beyer zur verdienten Führung in die Maschen.

Auch danach weiter der KSV mit leichtem Oberwasser. Der Knipser der Rückrunde, Damrath, war bei Mönk in guten Händen. Die beiden lieferten sich über 90 Minuten ein packendendes Duell, welches Mönk für sich entschied.

So ging es mit der knappen, aber verdienten Führung in die Halbzeit.

Wer nach dem Seitenwechsel einen Sturmlauf der Gastgeber erwartete, sah sich getäuscht. Der KSV kontrollierte das Spiel auch ab Minute 46.

Der Gegner versuchte es mit vielen Torschüssen aus der 2. reihe, die aber entweder das Ziel verfehlten, oder aber in Kriegs Arme landeten.

In der 55. Minute wechselte dann Hausburg sich selber und Blödorn für Gehrmann und Leipacher, welcher wieder aus der II. Männer aushalf und ein gutes Spiel machte, ein.

Kurz danach dann erster Abstoß von Blödorn, Kopfballverlängerung Rönnfeldt und hausburg war durch, sein Querpaß zu Rönnfeldt konnte dieser jedoch nicht vewerten.

Nur 3 Minuten später selbes Schema, nur diesmal kam der Paß von hausburg zu ungenau in die Mitte.

In der 72. Minute dann aber das erlösende 2:0. Wieder Abstoß Blödorn, Rönnfeldt irritiert die Abwehr, Hausburg auf und davon und schiebt zum 2:0 am Torwart vorbei ein.

In der 79. Minute dann der überraschende Anschlusstreffer. Einen Freistoß konnte Krieg noch klären, beim nachsetzen schlief aber die KSV-Abwehr und plötzlich stand es nur noch 2:1. Doch nur 3 Minuten später machte der KSV alles klar: Blödorn fing einen Ball ab und dann ging es ganz schnell: Doppelpaß Wähnke-Hausburg, Querpaß Wähnke auf Rönnfeldt – Tor.

Ein Bilderbuchangriff. Nun waren die Messen gesungen. Der KSV  spielte nun die letzten Minuten runter und bei größerer Konsequenz wäre noch der ein oder andere Treffer möglich gewesen, was aber dem Guten zu viel gewesen wäre.

Als der sehr gut leitenden Schiedsrichter Mathias Bastian die Partie abpfiff wussten dann die KSV-Kicker, das war´s. Der drohende Abstieg ist abgewendet durch engagierte Leistungen in den letzten 3 Wochen.

Dem SV Rövershagen in den letzten beiden Spielen viel Erfolg. Wie immer traten sie als fairer, sympathischer Gegner auf.

Der KSV mit: Krieg – Mönk, Kords (V) (85. Sager), Schimnick, Johannisson, Rectenwald, Gehrmann (55. Hausburg), Beyer, Wähnke, Leipacher (55. Blödorn), Rönnfeldt

Torfolge:

0:1 Beyer (32. / Gehrmann)

0:2 Hausburg (72. / Blödorn)

1:2 79.

1:3 Rönnfeldt (82. / Wähnke)

Schiedsrichter: Bastian – Alms, Doneith

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