Hausburg- Elf gelingt lang ersehnter Heimsieg

Kröpeliner SV 47 – SSV Satow 4:0 (1:0)

Von Jan Gehrmann

Was prasste in dieser Woche nicht alles über die KSV Mannschaft. Nach der schwachen Leistung in Rövershagen inklusive Niederlage, summierten sich die Ausfälle in der Truppe auf 11 Spieler. So halfen Spieler der Zweiten Männermannschaft einen ordentlichen Trainings-, und Spielbetrieb aufrecht zu halten. Denn die Bedeutung dieses Spiels war jedem Vereinsmitglied bewusst.
Die im Kalenderjahr 2014 noch sieglosen Kröpeliner begannen verhalten. Die Gäste räumten den 47ern weite Teile des Spielfeldes ein und lauerten auf Konter. Diese blieben aber aus. Ähnlich wie Chancen des KSV. Zu oft wurde zu Beginn mit hohen Bällen gearbeitet. Mit diesen Bällen hatte die SSV Defensive aber keine Probleme. Lediglich Kopfbälle von Frehse sorgten für Gefahr. Erst ab der 25. Minute kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Torschüsse von Brüsehaver und Gehrmann verpufften aber. Das 1:0 denn in der 32. Minute. Thielert zieht von der rechten Seite bis zu Grundlinie und legt auf Gehrmann zurück, dessen Versuch landet bei Leipacher der im fallen zur Führung traf. Kurz darauf hatte Thielert die Chance zum nachzulegen, doch er scheiterte am Außennetz. Auch Wähnke`s Hereingabe fand keinem Abnehmer. Zum Ende der ersten Hälfte hatte der KSV seine beste Phase und totale Kontrolle über das Spiel.
Nach der Pause konnten die Kröpeliner den Schwung nicht ganz mitnehmen. Die Partie wirkte ziemlich zerfahren. In einer Phase wo der SSV etwas aufkam, konnten die Schusterstädter prompt kontern. Leipacher passte einen abgefangen Ball von Höhe der Mittellinie auf den durchgestarteten Thielert der auf den Satower Kasten zulief und die Nerven behielt- 2:0. Das Spiel schien entschieden, zeigte sich der SSV doch bislang nicht in der Lage gefährlich vor das KSV Tor zu gelangen. Nach einem Pass von Gehrmann scheiterte Brüsehaver von der Strafraumkante. Das 3:0 dann per Freistoß. Wähnke drischt aus 25 den Ball aufs Tor, SSV Schlußmann Schulz lässt den Ball prallen, und Gehrmann trifft im Fallen per Dropkick zum 3:0. Der Torschütze wurde in der Folge 2mal im Strafraum unfair zur Fall gebracht, ohne dass der ansonsten gut pfeifende Schiedsrichter Kröger auf Elfmeter entschied. Auch Thielert verpasste es nachzulegen, indem er selber abschloss und nicht den besser stehenden Frehse bediente. Denn Schlusspunkt werden wohl die wenigsten der anwesenden vergessen. Einen Abschlag von Tormann Thomas Götz landete, einmal aufprallend, im Tor seines Gegenübers. An ein Tor aus 90 Metern konnte sich keiner der 50 Zuschauer erinnern. Somit hat Thomas Götz seinen Platz in der KSV Historie wohl sicher. Das war auch der Schlusspunkt eines fairen Derbys indem Kröpelin verdient die wichtigen drei Punkte einheimst.

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