„Zweite“ gelingt faustdicke Überraschung

von Jan Gehrmann

Kröpeliner SV 47 II- TSV Rostock 2011 3:0 (1:0)

Beide Teams fanden an diesem Sonntag schwierige Bedingungen vor. Das regennasse Grün durchwehte ein starker Wind. Der TSV stellte sich als Tabellenzweiter mit realen Chancen auf den Staffelsieg im Stadtholz vor. Dem nassen Untergrund war es geschuldet das beide Teams ihr Glück in typischen Kick & Rush suchten.
Der KSV konnte sich durch ein besseres Zweikampfverhalten einen deutlichen Vorteil verschaffen. So ließ auch die erste Chance nicht lange auf sich warten. Rönnfeldt verlängerte einen langen Ball per Kopf auf den durchstartenden Sager, der den Torwart um kurvt, dann aber nur den Pfosten trifft. In der Anfangsviertelstunde legte die KSV Reserve ein enormes Tempo an den Tag und ließ den Gast nicht zu Entfaltung kommen. Die Belohnung dann per Lupfertor durch Rönnfeldt. Immer wieder rieben sich die TSV- Akteure an Rönnfeldt, was zu einer hitzigen Stimmung auf dem Feld führte.
Defensive hatten die Schusterstädter das Geschehen über die gesamte Spielzeit weites gehend im Griff. In der 30. Minute musste Hirsack sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu vermeiden. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel, da die Kröpeliner dem Tempo der Anfangsviertelstunde Tribut zollte, aber im Mittelfeld weiterhin den Ton angab.
Kurz nach Wiederbeginn parierte Hirsack einen Distanzschuss in Volleyballmanier. Das Spiel kippte allerdings nicht. Ab der 60. Minute folgte dann die stärkste Phase der Gastgeber. Nachdem Schubakow nach Sager- Vorlage noch vergab, gelang Frehse nur kurze Zeit später der Torerfolg. Nach einem Steilpass von Rene Wengartz zog Frehse von der Mittellinie startend in den Strafraum und vollendete zum 2:0.
In der 70. Minute gewann Rönnfeldt einen wichtigen Zweikampf in dessen Anschluss er alleine auf den Keeper lief und per Tunnel glücklich anschloss. Der KSV hatte nun Oberwasser und spielte weiter nach vorne ohne aber zu weiteren Großchancen zu gelangen.
Die letzten Minuten blieben ein Spiegelbild der gesamten Partie. Die Partie spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Der KSV stand hinten sattelfest und zeigte sich lauffreudiger und zweikampfstärker als der Gegner. So endete dieses Spiel mit einer großen Überraschung und einem 3:0 Sieg für den KSV.
Trainerstimme: Nach der Niederlage gegen Retschow zeigten wir heute wieder unser besseres Gesicht. Wir spielten zwar heute mehr hohe Bälle wie sonst üblich, zeigten uns aber vor allem im Zweikampfverhalten konsequenter also noch zuvor. Im Abschluss hatten wir heute das Glück, was uns in den letzten Spielen abhanden gekommen ist. Der Erfolg heute war absolut verdient.

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