Rostocker FC IV- Kröpeliner SV 47 II 5:3 (4:1)

verfasst von Jan Gehrmann

Nach einem intensiven Abschlußtraining wollten sich die Kröpeliner mit einer guten Leistung belohnen und ihre kleine Serie weiter ausbauen.

Im Vergleich zur letzten Woche wurde die Startelf gleich um 4 Positionen geändert. Für Frehse, Michel, Matthews und Penck mussten Thielke, Schulz, Weber und Kords weichen. Der Kunstrasen kam dem KSV anfangs gelegen. Die Landesklassereserve schaffte es mit flachen Pässen den Gegner in Schach zu halten und kam prompt zu den ersten Chancen. Über Frehse und Braun kam der Ball zu Schubakow welcher in die Mitte zog und den Ball diagonal auf Michel spielte welcher von der Strafraumgrenze knapp verzog. Diese gute Phase stoppte mit dem 1:0 für die Gäste. Ein Freistoß Höhe Mittellinie wurde, vorbei an der schlafenden KSV- Mannschaft, schnell ausgeführt und Gaariye spitzelte den Ball gefühlvoll an Brüsehaver ins Tor. Doch die Gäste blieben dran und kamen in nur 5 Minuten später zum Ausgleich durch Penck, der aus 15m das Spielgerät sehenswert abschloss.
Die Partie blieb offen. Die nächste Chance für den KSV durch Koch, der einen Frehse-Freistoß nicht im Tor unterbringen konnte. Im Gegenzug spielten die Gäste einen Ball durch die Schnittstelle und Torhüter Brüsehaver brachte den durchgestarteten Stürmer kurz vor dem Strafraum zu fall. Den fälligen Freistoß verwandelte der RFC Kapitän unter Mithilfe der schlecht gestellten Mauer ins Torwarteck. Beinahe hätte Frehse die 47er in der gleichen Disziplin zum erneuten Ausgleich gebracht. Doch sein Freistoß aus 20m klatschte an die Unterlatte. Beim KSV ließ in der Folge gehörig die Konzentration nach. So kam es kaum noch zu Möglichkeiten da sich etliche Fehler im Spielaufbau einschlichen. Diese schlechte Phase gipfelte 5 vor dem Pausenpfiff in 2 weitere RFC Tore. Aus eigenem Ballbesitz verschenkte man den Ball an die Heimelf, welche so zu einfachen Toren kam.
In der Halbzeitpause schwor man sich nochmals ein das Unmögliche vielleicht noch möglich zu machen. Doch der KSV kam schwer in Tritt. Zudem spielte die Viererkette der Gäste sehr auf Breite und hielt den Ball so geschickt in ihren eigenen Reihen. Nach einem Doppelwechsel in der 55`Minute konnte man den RFC nun effektiver stören. Doch bis auf ein paar Standartsituationen verpufften die Offensivbemühungen. Besser machte es der KSV in der 66 `Minute als Pomerenke eine Ecke von Braun zum 4:2 ins Tor katapultierte. Dieses Tor gab nochmal Schwung. Doch sowohl die Schusschance von Schubakow aus 10m, als auch die beiden Nachschussgelegenheiten fanden nicht den Weg ins Tor. Man hielt fortan die Heimelf weit weg vom eigenen Tor und kam durch Osram sogar zum 4:3. So kam nochmals etwas Hektik ins Spiel. Mitten in dieser Dranperiode schaffte der RFC mit einem sehenswerten Angriff für Klarheit. In den nun letzten 5 Minuten steckte man nicht auf und kam durch Wengartz noch zu einer 100%. So blieb es beim 5:3.
Dieses Spiel müssen wir unter keinen Umständen verlieren. Wir hatten über 90 Minuten ein Plus an klaren Torchanncen. Doch mit dem RFC gewinnt heute die Mannschaft die über das gesamte Spiel die konzentrierte Leistung brachte.

Aufstellung: Brüsehaver (V), Schaufelberger, Harder, Frehse, Michel (V), Braun, Matthews (Wengartz 55`Min), Koch (V), Schubakow (V), Penck (Pomerenke 55`Min), Sager (Weber 75`Min)

Tore:
1:0 Jimcan Ahmad Gaariye (7.min)
1:1 Christian Penck(12.min)
2:1 Klemens Hilliger von Thile (26.min)
3:1 Chris Wagner (42.min)
4:1 Mathias Geburtig (45.min)
4:2 Philipp Pomerenke (66.min)
4:3 Thomas Michel (80.min)
5:3 Danny Singer (85.min)

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