Geschrieben in der Kategorie D - Jugend
Wie sagte der Fussballkaiser Franz Beckenbauer letzten Dienstag so treffend: “Was nützen dir 70 % Ballbesitz, wenn du am Ende doch verlierst!”
So ganz unrecht hat er nicht der Franz
Ganz so doll war es am gestrigen Sonntagvormittag nicht aber es kommt dem Ganzen schon sehr nah. 40min Einbahnstraßenfussball ohne Tore bringen dir halt am Ende keine Punkte und wenn du dazu noch amateurhaft die ersten 20min verpennst, ja dann kannst du auch in der Kreisliga keine Punkte holen! So hart muss man die Partie aber betrachten um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Die gezeigte Leistung war absolut nicht zufriedenstellend.
Viele mahnende Worte wurden den jungen KSV-Kickern durch die Trainer mit auf den Weg gegeben, doch Anklang haben sie wohl nicht gefunden. Denn innerhalb der ersten 10min lagen wir schon 2-0 im hintertreffen und das völlig zurecht. Komplett von der Rolle agierten die Mühlenkicker auf dem ungewohnten Geläuf und leisteten sich zu viele Fehler. Das diese dann auch noch eiskalt genutzt wurden passte ins Bild, denn die Kröpeliner hatten wohl ihr Glück in den letzten Spielen aufgebraucht. Arbeitete man sich durch Fernschüsse durch Nils zurück in die Partie, strichen diese jedoch sichtbar knapp immer wieder am Tor vorbei und auch Marco scheiterte freistehend vor dem Tor. Man reagierte zu viel und lies dem Gegner zuviel Platz. Als man sich nach einem eigenen Freistoss auskontern ließ und es dann nach gut 20min 3-0 stand, schien die Moral gebrochen. Doch dem war nicht so, denn jetzt kamen die gelb-blauen Spieler des KSV so langsam in Schwung und erspielten sich ein deutliches Übergewicht. Auf die durchsichtige Spielweise des Gegners wurde sich gut eingestellt und durch Felix seinen Kopfball an die Latte setzten wir noch ein kleines Lebenszeichen.
Nach deutlichen Worten begann man schwungvoll die 2. Hälfte. Nun lief ein Angriff nach dem nächsten Richtung Warnow-Tor. Die Spieler merkten das noch was geht und liessen sich nicht hängen. Nun war man auch endlich in den Zweikämpfen präsent und ließ den Gegner in der Folge nur noch sporadisch vor das Tor.
Wiederum ein Aluminiumtreffer zeigte auf, das man heute hätte 10h spielen können ohne das Torzutreffen. Auch ein Eckenverhältnis von 8 zu 2 in der 2. Hälfte zeigte die optische Überlegenheit. Doch unterm Strich schafften wir es einfach nicht den Ball trotz bester Chancen im Tor unter zukriegen. Somit konnten wir auch keinen psychischen Druck auf Warnow aufbauen. Den hatten wir dann eher als uns die Zeit davon lief. Am Ende muss man den Tatsachen ins Auge sehen und feststellen das man für ein erfolgreiches Spiel 60min volle Konzentration benötigt.
Das gute ist ja, dass man sich das Glück erarbeiten muss und damit fangen wir heute Abend an.
Tore: 5min 1-0/11min 2-0/23min 3-0