Geschrieben in der Kategorie D - Jugend
D-Junioren Kreisliga: Kröpeliner SV – Bad Doberaner SV 90 1-1 (0-1)
Zum vorletzten Heimspiel in dieser Saison gastierte der Doberaner SV im Kröpeliner Stadtholz. Beim KSV waren bis auf Fiete alle Mann an Bord und Trainer Schultz konnte aus den Vollen schöpfen. Aus dem Testspiel vom vergangenen Dienstag wollten die Jungs den Schwung mit in die heutige Partie nehmen und begannen forsch und mutig mit den ersten Angriffen.
Leider fehlte die letzte Konsequenz in den Abschlüssen die sich für Patrick, Marco und Max ergaben und somit resultierten 3 Eckbälle aus den Schussversuchen. Letzterer brachte alle 3 super vor das DSV-Gehäuse doch Nils verpasste 2mal hauchdünn. Nachdem man die ersten 5min kontrollierte und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ, führte dessen erster Angriff zum Torerfolg (7min). Ein schöner Doppelpass konnte auf der linken Abwehrseite nicht unterbunden werden und ein Querpass nach rechts hebelte die Abwehr aus und der Stürmer verwandelte direkt und unhaltbar zum 0-1. Leon war hier nicht im Bilde und ließ seinem Gegenspieler zu viel Raum. Der Schock musste erstmal verdaut werden. Zwar ließ man in der Folge keine Chancen der Doberaner mehr zu aber selbst konnte man auch kaum Akzente im Spiel setzen. Einzig Max kämpfte um jeden Zentimeter und nutzte jede Gelegenheit zum Abschluss oder zur Flanke, bei denen es stehts gefährlich wurde. Juppe konnte nach seiner Krankheit noch nicht an seine alte Leistung anknüpfen und sorgte leider für wenig Druck auf der linken Seite. Bis zur Pause passierte gegen eine dicht gestaffelte und auf Konter lauernde Doberaner sieben nicht mehr viel. Paddys und Nils Schußversuche wurden gehalten oder abgeblockt. Somit ging es mit einem 0-1 in die Pause.
Marius kam jetzt für Juppe und war ein belebendes Element im Kröpeliner Spiel. Sofort übernahm man das Kommando und berannte das DSV-Gehäuse. Doch schnell wurde ersichtlich welche Absicht die Doberaner verfolgten. Mit 7 Spielern inklusive Torwart stellten sich sich um ihren Strafraum und wehrten die Bälle unkontrolliert ab. Dennoch gelang es den Kröpelinern mit Spielwitz und Schnelligkeit zu Chancen zu gelangen. Max bekam bei einem Schussversuch nicht genug Druck hinter den Ball und dieser blieb vor der Linie liegen und konnte geklärt werden. Marco und Marius spielten sich oft gut über links durch und spielten dann clever in den Rücken der Abwehr. Doch jeweils Nils und Patrick hatten Pech mit dem Platz und der Ball sprang bei beiden vorher auf, sodass die Kugel das Ziel verfehlte. Nun kam die Schlussphase und die brachte dem KSV ein wahres Eckenfestival. Ein klasse Kopfball von Nils verfehlte das Tor nur um Zentimeter und auch sein Schuß nach einem Abpraller strich knapp über die Latte. Auch Marius und Marco hatten Pech bei ihren Schussversuchen nach einer Missglückten Abwehr der Gäste. Ein Freistoß von Nils verlängerte Paddy mit dem Kopf, doch auch hier war der Keeper auf dem Posten. Es war zum verzweifeln… Dann die letzen 5min. Wieder eine gute Aktion auf der linken Seite. Patrick schickte Marius mit einem Steilpass, dieser leitete gekonnt auf Marco weiter, welche erst ein Gegenspieler vernaschte und dann mustergültig auf Max querlegte. Dann endlich war es soweit und der Jubel war riesengroß. In der Zwischenzeit spielten wir nur mit einem Verteidiger und der DSV hatte bei 2 Entlastungsangriffen wenig Glück im Abschluss. 2min noch auf der Uhr Leon raus und Tim rein. Dann kamen die letzten Aktionen und die hatten es in sich. Erst spielten die Doberaner einen Abstoß zu locker aus und Tim fegte dazwischen und lief auf das Tor des DSV. Sein Schuss ging knapp vorbei, da er im letzten Moment gestört wurde. Dann die letzte Minute. Ein Querpass vor dem Tor nahm Tim gut an und zog aus der Drehung direkt ab. Auch hier fehlten nur Zentimeter und das Glück wäre perfekt gewesen.
Fazit: Ich kann dem dem gesamten Team keinen Vorwurf machen. Jeder hat alles aus sich heraus geholt und ist um sein Leben gerannt. Leider zählt im fussball nunmal das nackte Ergebnis und da stand leider nur ein 1-1. Unser Ziel war es die punktgleichen Doberaner zu distanzieren und Platz fünf zu festigen. Leider ist es uns nicht ganz gelungen aber es gibt leider Tage da trifft man einfach die Kiste nicht. Trotzdem fand ich es beeindruckend wieviel Druck wir auf eine solch geballte Defensive ausüben konnten. Respekt dafür Jungs