Geschrieben in der Kategorie D - Jugend
Flutlicht, Spielunterbrechung, 5 Tore und ein rassiges Spiel… Am Donnerstagabend war für jeden etwas geboten, nur die Mühlenkicker standen nach großem Kampf mit leeren Händen da!
Auf dem Playmobilplatz mit Taschenlampenflutlicht spielten die Kröpeliner anfangs den gefälligeren Fußball. Aus einer sicheren Defensive erspielte man sich Feldvorteile und setzte gute Akzente auf den Außenpositionen. Eine Kombination über Leon und Max, welcher sich rechts durchsetzte und eine gute Flanke schlug, fand in Marius seinen Abnehmer und Torschützen. Nach 10min stand es 1-0 für den KSV. Nun wurden die Satower munterer und alles lief uber den Spieler mit der Nummer 7. Bis auf ein paar Schüsse die Jannis sicher parierte sprang aber nix heraus. Felix stellte sich danch gut auf die Spielweise ein. Kurz vor dem Pausentee dann eine Ecke für Satow und es stand 1-1. Die Kopfballabwehr von Leon landete genau auf dem Spann einer Satowers der gekonnt vollendete. Absolut vermeidbar und völlig unnötig vor der Pause. Nach dem 1-0 haben wir es einfach versäumt konsequent nachzulegen. Mehr als ein Pfostenschuss und ein paar Fernschüsse sprangen nicht heraus.
1-0 geführt, viel Ballbesitz und dem Gegner im Griff… Wieder warf uns ein Standard zurück! Somit begann Hälfte 2 wieder bei 0 und es waren keine 5min gespielt da zappelte wieder das Netz. Wieder Ecke, irgendein Knie eines Satowers und es stand 2-1 für die Heimmannschaft. Nun waren wir wieder gefordert und wir spielten geduldig und zielstrebig nach vorne. Die Chancen waren da, doch die Tore vielen nur auf der anderen Seite. Erneut eine Ecke, der eingewechselte Tobias Brunk kann den Ball nicht festhalten und ein Satower staub zum 3-1 ab. Die Kröpeliner rannten und rackerten vorbildlich und holten das letzte aus sich raus. Immer wieder ging es über den starken Max, der zeigte das er auch 60min ohne Probleme schaffen kann. Flanke um Flanke, Abschluss um Abschluss. Tim traf nur den Pfosten, Juppe traf den Ball nicht richig und Marius sein linker Fuß ist noch zu schwach gewesen.
Nunja nach einem Konter fiel noch das 4-1 ehe dann der Schlusspfiff ertönte. Der Kampfgeist und der Wille stimmte, nur waren wir heute etwas im Pech und konnten unsere Chancen nicht nutzen. Bloß der beste Kampf nützt nix, wenn man so billig die Tore kassiert. Damit bringen wir uns um den Lohn der Arbeit. Aber zufrieden bin ich mit der Einstellung trotzdem, bis auf einen Spieler haben mir alle gezeigt, dass sie bereit sind an die Grenzen zu gehen.
Pagel (Brunk) – Decker, Brüsehaver, Kleinow(Becker) – Trost(Hinrichs), Schnell, Panke – Friedrichs (Müller)
PS- Für ein Kuriosum sorgte Bauer Horst mit seinen 3 Bullen die er quer über den Platz zum Koppelwechsel trieb. 5min Spielunterbrechung… Herrlich sowas
