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Windlotterie in Rühn…
Mit 10 Spielern machten wir uns am Samstagmorgen auf zum Auswärtsspiel ins “unbekannte” Rühn. Ohne Torjäger Marvin Rabe und mit einem stark erkälteten Kapitän standen die Dinge mehr “Schlecht als Recht” für den KSV.
Nun ja, es musste ja trotzdem gespielt werden…
In Rühn angekommen, nahm man eine hervorragende Sportanlage mit einem Teppich als “Geläuf” in Betracht. Nur der Wind spielte nicht mit. Der KSV musste zuerst gegen den Wind spielen und kam nur in den Ersten 5 Minuten und in den letzten 5 Minuten der 1. Hälfte gefährlich vor das Rühner Tor. Die restliche Spielzeit dominierten die Gastgeber und konnten in den Spielminuten 7 und 9 ihre Führung herausschießen. Bei beiden Gegentreffern wurden die Angriffe über die linke Abwehrseite des KSV eingeleitet. Der rechte Flügelflitzer der Rühner konnte gleich zweimal seinen Gegenspieler überlaufen und gefärlich vor das Tor flanken. Beim 1-0 vollendete der gegnerische Stürmer per Direktabnahme und beim 2-0 unterschätze Torwart Jannis Pagel die Flanke und der Ball ging vom Wind unterstützt ins Tor. Die Kröpeliner waren zwar nur kurz vom Doppelschlag geschockt aber konnten sich nach Vorne nicht zwingend befreien. Mitte der 1. Hälfte hätte Marius Friedrichs den Anschlußtreffer erzielen müssen, doch seine Torabschlußhandlung dauerte einfach zu lange. Dem Kröpeliner Spiel merkte man an, dass die leitende Spielweise des Kapitäns fehlte. Zu sehr schwächte ihn seine Erkältung. Wie oben erwähnt konnten die Letzten 5 Minuten in der 1. Halbzeit doch noch druckvoll gestaltet werden. Eine Serie von Eckbällen brachte zwar viel Gefahr vor das Rühner tor, doch der erhoffte Anschlußtreffer blieb leider aus. Rühn blieb stets über die schnellen Außenspieler gefährlich aber die Kröpeliner Abwehr konnte weitere gegentreffer verhindern. Somit ging es mit dem 0-2 Rückstand in die Pause.
In der 2. Hälfte spielte nun der KSV mit dem Vorteil des Windes auf das Rühner Tor. Das spiel wog phasenweise zwischen den beiden Strafräumen hin und her. Die Defensive stand nun besser und Fiete hinrichs räumte fast alles ab was Richtung Tor kam. Da der Spielfluss des KSV durch den kraftlosen P. Schnell lahmte, übernahmen jetzt die Außenspieler Trost und Kleinow das Kommando. Immer wieder konnten sie sich über Außen durchsetzen und zogen Richtung Tor. Diese Angriffsversuche konnten des öfteren nur durch Fouls gestoppt werden und die sich ergebenden Freistöße waren kreuzgefährlich. Die ruhenden Bälle kamen Patrick natürlich zu gute und hier konnte er zeigen was er kann oder besser was der Rühner Keeper kann. Zwei Freistoßversuche konnte der Schlußmann des FSV Rühn aus dem Winkel “kratzen”. Die anschließenden Abpraller konnten aus Nahdistanz nicht im Tor untergebracht werden. Nun musste rühn eine starke Druckphase überstehen. Eine kurze Eckballablage von Schnell auf Decker konnte nur im Letzen Moment geklärt werden. Da hatte der aufgerückte Decker schön abgezogen. So langsam lief den Kröpelinern die Zeit davon. Leider aber auch die Kräfte. Zu sehr hatte die kraftaufreibende Druckphase an den Kräften gezehrt. Rühn konnte sich trozdem nicht mehr entscheidend durchsetzen und spielte die Führung bis zum Schlußpfiff runter. So blieb es bei der bitteren 0-2 Niederlage.
Fazit:
Ich denke der Sieg geht im Ganzen in Ordnung. Ich hätte mich fürs Team gefreut, wenn die starke kämpferische Leistung wenigstens mit einem tor belohnt worden wäre. Man muss leider auch einsehen, dass der Spielerausfall von Leistungsträgern bei dieser dünnen Personaldecke nicht kompensiert werden kann. Somit bleibt zu hoffen das am nächsten Sonntag wieder alle gesund mit an Bord sind.
Der KSV mit: Pagel – Hinrichs, Decker, Iselstöger (Baier) – Trost, Schnell ( Becker), Kleinow – Friedrichs